Digitales Produkt erstellen: Schritt für Schritt - Anleitung

In diesem Artikel zeige ich dir, wie du dein erstes digitales Produkt erstellen kannst. Ich zeige dir, worauf du schon vor der Erstellung achten solltest und womit du großartige digitale Produkte erstellen kannst.

 

 

Du willst ein digitales Produkt erstellen? Dann beachte diesen Punkt vor der Erstellung!

Wenn du ein digitales Produkt erstellen willst, hast du bereits die Wichtigkeit von digitalen Produkten erkannt. 

Vor allem in der heutigen Zeit ist es umgemein wichtig, mehrere Einnahmequellen zu haben. Wenn möglich, einige davon sogar als passive Einnahmequellen.

Da eignen sich digitale Produkte wunderbar!

Es ist aber auch wichtig, dass du deine Zeit in die Erstellung eines digitalen Produkts steckst, das nach der Fertigstellung wirklich gekauft wird!

 

Die Checkliste für digitale Produkte vor der Erstellung

Deshalb möchte ich dir hier eine kleine Checkliste vorstellen, in welcher sich einige wichtige Fragen befinden, die du vor der Erstellung deines digitalen Produktes beantwortet haben solltest.

Die Checkliste mit den Fragen

  • Hast du bereits Interessenten für dein Produkt (Warteliste oder Anzahlungen)?
  • Fokussiert sich dein Produkt auf eine bestimmte Zielgruppe?
  • Löst dein Produkt eines der wichtigsten Probleme dieser Zielgruppe?
  • Wie löst es dieses Problem?
  • Ist dieses Problem deiner Zielgruppe aktiv bewusst? Oder musst du erst eine spezielle Form der Kommunikation wählen, damit das Problem klar wird?
  • Was macht dein Angebot besonders?
  • Wie fließen deine speziellen Erfahrungen & Fähigkeiten in dein Angebot ein?

Die erste Frage ist die wichtigste! 

Solltest du die erste Frage mit “Nein” beantwortet haben, kann das daran liegen, dass du die Antworten auf die Fragen darunter noch nicht gut genug geklärt hast.

 

Fokus auf eine bestimmte Zielgruppe

Der häufigste Fehler bei der Erstellung von Angeboten und digitalen Produkten ist, dass der Ersteller versucht eine riesige Zielgruppe anzusprechen. Am besten alle gleichzeitig, weil alle könnten ja theoretisch vom Produkt profitieren!

Ja, das ist vielleicht wirklich so…aber…

Wenn du versuchst alle anzusprechen, fühlt sich gleichzeitig niemand angesprochen. 

Das ist auch der Grund, warum in jedem Erste-Hilfe-Training bei Notfällen immer geraten wird, dass du eine Person im Umkreis gezielt ansprechen sollst, die einen Notarzt rufen soll. 

Wenn du es in den “Raum” rufst, wird es eventuell keiner machen. Sprichst du eine Person gezielt an, wird sie sofort ihr Handy nehmen und den Notarzt anrufen.

Also fokussiere dich bitte auf eine bestimmte Zielgruppe, die am meisten von deinem digitalen Produkt profitieren kann.

Das schließt andere Zielgruppen nicht aus. Auch Menschen aus anderen Zielgruppen werden dein Produkt kaufen.

Außerdem kannst du ja jederzeit einzelne Angebotsseiten für verschiedene Zielgruppen erstellen, wenn du das möchtest. Fokussiere dich zu Anfang aber unbedingt nur auf eine!

Das macht übrigens auch alles viel einfacher. Die Erstellung, das Marketing und die Qualität werden damit deutlich gesteigert und vereinfacht.

Digitale Produkte erstellen ist für eine klar definierte Zielgruppe immer viel einfacher, als für die breite Masse.

 

Löse echte Probleme

Dein Produkt muss ein echtes Problem nachhaltig lösen. Tut es das nicht, wird es nicht erfolgreich werden. Ganz einfach.

Wichtig ist aber auch, dass deiner Zielgruppe das Problem bewusst ist.

Ansonsten wird der Verkauf deines digitalen Produkts deutlich schwerer, weil du deine Zielgruppe in Schritt 1 erstmal über das Problem aufklären musst und weil es dann nicht so viel Suchvolumen im Internet gibt.

Am einfachsten kannst du digital Produkte erstellen für Probleme, die deiner Zielgruppe bereits bewusst sind und nach denen sie online auf die Suche gehen.

 

Was macht dein Angebot einzigartig?

Auch diese Frage ist sehr wichtig. Wenn du ein 0-8-15-Produkt erstellst, was jeder andere in dieser Form auch anbietet, kannst du nur noch über den Preis oder Schnelligkeit punkten. Und hier verlieren dann alle langfristig…

Lass all deine Erfahrung und deine einzigartigen Fähigkeiten in dein digitales Produkt einfließen. Sei authentisch und hilfreich. Auf deine Art!

Die Menschen merken, wenn „100% Du” in deine Produkte einfließt. Und das zieht sie an. Das treibt sie dazu, deine Produkte zu kaufen.

Ich habe das immer wieder bei meinen Angeboten gemerkt. Wenn ich mal ein Angebot rausgegeben habe, was nicht „100% Kevin“ war, dann wurde es nahezu nie von meiner Zielgruppe angenommen.

Erst seitdem ich all meine Freude, Einzigartigkeit, Fähigkeiten und damit auch absoluten Mehrwert in meine digitalen Angebote gepackt habe, werden die Angebote Monat für Monat von tollen Menschen gekauft.

Das beste Beispiel ist meine SEO-Akademie. Hier stecken alle meine Erfahrungen und Fähigkeiten aus fast 10 Jahren Suchmaschinenoptimierung und Content-Marketing drinnen. 

Aber nicht nur das. Auch meine absolute Freude für diese Themen ist in diesem Angebot zu spüren und sorgt für viele tolle Kunden.

Finde Möglichkeiten, um deine Freude und deine einzigartigen Fähigkeiten in dein digitales Produkt mit einfließen zu lassen. Dann wirst du Erfolg haben mit deinem Produkt. Und alles wird leichter.

Auch wenn es viele Mitbewerber in deiner Branche gibt. Du bist einzigartig. Nimm diese Einzigartigkeit und lass sie in deine Produkte mit einfließen. Es funktioniert.

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Dein digitales Produkt erstellen: Schritt für Schritt zum eigenen digitalen Produkt

Ok, du hast alle Fragen beantwortet und deine Produktidee ist validiert durch einige Eintragungen in deine Warteliste oder (noch besser) durch Anzahlungen…dann kannst du dich jetzt daran machen, dein digitales Produkt zu erstellen.

 

Schritt 0: Bestimme das Veröffentlichungsdatum

Aufgaben brauchen immer genau so lang, wie du Zeit für sie hast. Hast du diesen Spruch so oder so ähnlich schonmal gehört?

Da ist eine Menge Wahrheit dran.

Deshalb solltest du dir jetzt schon einen Termin aussuchen, an dem du dein Produkt veröffentlichen wirst.

Diesen Termin kannst du dann “rückwärts planen”, um sicherzustellen, dass du bis dahin mit deinem Produkt fertig bist.

Also … welche Videos, Worksheets oder Aufgaben müssen bis dahin erledigt werden? Nimm dir einen Kalender und trage die Meilensteine ein.

Dann kannst du sie Schritt für Schritt abarbeiten und weißt immer, was du als nächstes angehen solltest.

 

Schritt 1: Bestimme die Art deines digitalen Produkts

Im ersten Teil der Serie hast du bereits die bekanntesten Arten von digitalen Produkten kennengelernt. 

Eventuell hast du schon die perfekte Art deines digitalen Produkts gefunden. Falls nicht, entscheide dich jetzt für die Form eines Produktes, die dir am meisten liegt und deiner Zielgruppe wirklich dabei helfen kann, ihr Problem nachhaltig zu beseitigen.

Die bekanntesten Arten von digitalen Produkten nochmal im Überblick:

  • eBooks / Worksheets / Vorlagen
  • Online-Kurse
  • Mitgliederbereiche
  • Software

Welche Art von Produkt wirst du erstellen?

 

Schritt 2: Nutze einfache Tools, um dein digitales Produkt erstellen zu können

Je nachdem welche Art von Produkt du wählst, brauchst du unterschiedliche Tools. Hier möchte ich dir meine Lieblingstools für die Erstellung von Mitgliederbereichen mit Videokursen und Worksheets vorstellen.

 

Tools für Mitgliederbereiche

Wenn du einen individuellen Mitgliederbereich mit deiner WordPress-Website erstellen willst, dann empfehle ich dir das WordPress-Plugin “DigiMember” (*).

Mit diesem Plugin kannst du ganz normale WordPress-Websites in völlig frei gestaltbare Mitgliederbereiche verwandeln.

Du kannst einzelne Seiten, Artikel oder die komplette Website mit DigiMember schützen, so dass nur Kunden/Mitglieder mit ihren Zugangsdaten an die Inhalte deines Mitgliederbereiches kommen.

Außerdem lässt sich DigiMember ganz einfach mit Verkaufstools wie z.B. ThriveCart (*), DigiStore24 oder Elopage verbinden.

So bekommen deine Kunden automatisiert ihre Zugangsdaten nach dem Kauf zugeschickt.

Hinweis: Klicke hier, um zu erfahren, warum ThriveCart die beste DigiStore24-Alternative auf dem Markt ist, um digitale Produkte effektiv zu verkaufen.

 

Tools für Worksheets

Wenn du ganz einfach schicke Worksheets als PDFs erstellen möchtest, dann empfehe ich dir das kostenlos nutzbare Tool “Canva”.

Mit diesem Tool erstelle ich alle meine Grafiken und Worksheets. Hier siehst du z.B. das Cover der SEO-Checkliste aus meiner SEO-Akademie, welches komplett mit Canva gestaltet wurde.

Du kannst bei Canva aus schicken Vorlagen wählen und diese deinem Design anpassen oder ein eigenes Design entwerfen.

Das geht alles super einfach per Drag’n’Drop mit der Maus.

 

Tools für Videokurse

Beim Thema Videokurse kann ich dir mehrere Tools empfehlen.

Für die Aufnahme meiner Videokurse verwende ich Camtasia (*). Manchmal auch das kostenlose Tool Open Broadcaster Software (OBS). Aber mit Camtasia lassen sich professionellere Erklärvideos aufnehmen (und auch direkt schneiden).

So kannst du bei Camtasia z.B. im Nachhinein noch die Position und größe deiner Bildschirm- und Webcam-Aufnahme getrennt voneinander bearbeiten und anpassen.

Für den Schnitt der Videos verwende ich ebenfalls Camtasia und/oder Final Cut X für den Mac.

Es gibt aber auch kostenlose Videoschnittprogramme wie z.B. den Windows Movie Maker. Aber mit diesen Tools arbeite ich nicht, daher kann ich dir hier keine weiteren kostenlosen Tools empfehlen.

Wenn du eine tolle Bild- und Tonqualität haben möchtest, dann empfehle ich dir für deine Videokurse die Canon EOS M50 (*) und das passende Rode VideoMicro (*). Damit machen selbst Anfänger großartige Videos mit Leichtigkeit!

 

Schritt 3: Gib dein Produkt an ein paar Testpersonen

Wenn den Produkt in Version 1.0 fertiggestellt ist, solltest du es zuerst an ein paar Testpersonen geben, die dir ehrliches Feedback geben sollen.

Suche dir ein paar Menschen, die dein Produkt gebrauchen können und von denen du weißt, dass sie dir ehrliches Feedback geben werden.

 

Schritt 4: Optimiere dein Produkt anhand des Feedbacks

Dann nimmst du das Feedback der Testpersonen und optimierst damit dein Produkt, bis es in Version 1.1 fertig ist.

 

Schritt 5: Veröffentliche dein Produkt

Jetzt ist dein Produkt bereit zur Veröffentlichung und du kannst es an die Menschen in deiner Warteliste senden.

Nicht alle Menschen aus der Warteliste werden dein Produkt nun direkt kaufen. Das ist völlig normal.

Wenn du möchtest, kannst du nach einer Woche die Menschen aus der Warteliste anschreiben und sie fragen, was sie bisher vom Kauf abgehalten hat.

So bekommst du weiteres Feedback, welches du nutzen kannst, um deine Sales-Page für dein Produkt weiter zu verbessern.

 

Schritt 6: Vermarkte dein Produkt

Dein Produkt ist fertig und veröffentlicht. Herzlichen Glückwunsch!

Jetzt kann es an die Vermarktung deines Produktes gehen. Und genau darum kümmern wir uns in Teil 3 der Artikelserie zu digitalen Produkten.

Melde dich einfach für die Vertrauensmarketing-News bzw. das kostenlose Online-Training an, um informiert zu werden, sobald der dritte Teil verfügbar ist:

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